- Währung
- Euro (€). Karten werden fast überall akzeptiert, auch für einen 2-€-Kaffee. Kontaktlos ist Standard.
- Notruf
- 112 für alles · 17 Polizei · 18 Feuerwehr · 15 Rettungsdienst (SAMU). Englisch wird bei 112 verstanden.
- Zeitzone
- MEZ / MESZ (UTC+1, im Sommer +2) — wie Deutschland.
- Steckdosen
- Typ C/E, 230V — deutsche Stecker passen ohne Adapter.
- Sprache
- Französisch. Das Nützlichste, was du hier tun kannst: „Bonjour“ sagen, bevor irgendetwas anderes kommt — vor einer Frage, vor einer Bestellung, jedes Mal. Es wegzulassen wird als unhöflich gelesen und verändert, wie man behandelt wird, mehr als fließendes Französisch.
- Unterwegs
- Die Métro erreicht alles, eine Station ist selten mehr als 500 m entfernt. Eine Navigo-Easy-Karte kaufen und Zehnerpakete laden, oder kontaktlos direkt an der Sperre nutzen. Eine Tageskarte lohnt sich erst ab etwa fünf Fahrten.
- Flughafen-Transfer
- RER-B-Zug, Charles de Gaulle ins Zentrum (Châtelet-Les Halles, Gare du Nord): 35–50 Min, alle 10–20 Min, etwa 5 Uhr bis Mitternacht. Seit 1. Januar 2026 gilt ein Pauschalpreis von 14 € (Paris Région ↔ Aéroports), geladen auf eine Navigo-Easy-Karte oder die IDF-Mobilités-App statt Papierticket — deckt auch die Rückfahrt nach Orly ab. Der alte direkte Roissybus zur Opéra wurde am 28. Februar 2026 eingestellt; ein Führer, der ihn noch empfiehlt, ist veraltet.
- Trinkgeld
- Bedienung ist gesetzlich inklusive — „service compris“. Aufrunden oder 1–2 € pro Person nach einem guten Essen ist eine Freundlichkeit, keine Pflicht. Niemand läuft dir hinterher.
- Essenszeiten
- Mittagessen 12:00–14:00 Uhr, Abendessen ab 19:30 Uhr. Viele Küchen schließen zwischen den Zeiten wirklich — ein Restaurant, das um 16:30 Uhr warmes Essen serviert, ist meist auf Touristen ausgerichtet.
- Schließtage
- Das überrascht mehr Besucher als alles andere. Der Louvre schließt dienstags. Orsay, Rodin und Carnavalet schließen montags. Die Orangerie schließt dienstags. Viele Bäckereien und Bistros schließen ebenfalls sonntags oder montags. Vor dem Planen prüfen.
- Leitungswasser
- Sicher und gut. „Une carafe d'eau“ verlangen, kommt kostenlos — man muss kein Flaschenwasser kaufen, egal was die Karte suggeriert.
- Toiletten
- Kostenlose selbstreinigende Sanisettes sind über die Stadt verteilt und wirklich nutzbar. Kaufhäuser und Museen mit Ticket sind die andere verlässliche Option. Cafés erwarten zuerst einen Einkauf.
- Sicherheit
- Paris ist sicher; das Risiko ist Diebstahl, nicht Gewalt. Handys werden von Café-Tischen und Métro-Türen geschnappt. Taschen zugezogen und vor dem Körper halten, rund um Châtelet, Gare du Nord, Barbès und den Eiffelturm.