- Währung
- Euro (€). Karten funktionieren fast überall — aber mehrere ausgezeichnete Beisl sind reine Barzahler, und sie warnen erst bei der Rechnung.
- Notruf
- 112 für alles · 133 Polizei · 144 Rettungsdienst.
- Zeitzone
- MEZ / MESZ — wie Deutschland.
- Steckdosen
- Typ C/F, 230V — deutsche Stecker passen.
- Sprache
- Deutsch, mit ausgeprägt wienerischem Vokabular. Englisch wird weit gesprochen. Mit „Grüß Gott“ statt „Hallo“ grüßen, das wird als Bemühen wahrgenommen.
- Unterwegs
- U-Bahn, Tram und Bus teilen sich ein Ticket, und die 24-/48-/72-Stunden-Karten sind ein ausgezeichnetes Preis-Leistungs-Verhältnis. Vor dem Einsteigen kaufen und einmal entwerten — es gibt keine Sperren, aber Kontrolleure sind häufig, Bußgelder sofort fällig. Für die Fortbewegung selbst: Die U-Bahn ist am schnellsten quer durch die Stadt (etwa 20 Minuten von Ende zu Ende), aber die Tramlinien 1 und 2 lohnen sich gezielt — sie fahren die gesamte Ringstraße entlang und kommen an den meisten großen Sehenswürdigkeiten vorbei, die Fahrt selbst ist also Teil der Besichtigung. Busse bedienen vor allem die äußeren Bezirke; die meisten Besucher, die das Zentrum erkunden, brauchen sie nicht.
- Flughafen-Transfer
- Der CAT (City Airport Train) ist die schnelle, nonstop, teurere Option nach Wien Mitte. Die S-Bahn-Linie S7 fährt dieselbe Strecke in 23–25 Minuten für einen Pauschalpreis von 5,40 €, hält dabei aber an mehreren nützlichen Punkten unterwegs (Wien Rennweg, Praterstern, Handelskai), statt durchzufahren — meist besseres Preis-Leistungs-Verhältnis, außer die paar Minuten zählen mehr als der Preisunterschied. Wer schon eine Tages- oder Wochenkarte der Wiener Linien hat, braucht für die S7 nur ein kleines Zusatzticket für die Strecke vom Flughafen zur Stadtgrenze.
- Trinkgeld
- Aufrunden, etwa 5–10 %. Dem Kellner den Gesamtbetrag beim Bezahlen sagen statt Münzen auf dem Tisch liegen zu lassen — das ist der übliche Mechanismus hier, und Bargeld liegen zu lassen kann seltsam wirken.
- Kaffeehäuser
- Eine von der UNESCO gelistete Institution. Man bestellt einen Melange und kann drei Stunden mit einer Zeitung bleiben, niemand wird einen hetzen — genau dieses Verweilen ist das Produkt. Keinen „Latte“ bestellen; nach einem Melange, Verlängerter oder kleinen Braunen fragen.
- Essenszeiten
- Mittagessen 12:00–14:30 Uhr, Abendessen ab 18:00 Uhr. Küchen traditioneller Beisl schließen oft schon um 21:00 Uhr.
- Schließtage
- Das ruiniert hier Reisepläne: Viele der besten Beisl schließen sonntags und montags, manche öffnen nur Mittwoch bis Samstag. Das Kunsthistorische Museum schließt außerhalb des Sommers montags. Vor dem Planen prüfen.
- Sonntage
- Geschäfte sind gesetzlich geschlossen, wie in Deutschland. Museen, Cafés und Restaurants bleiben geöffnet, und die Parks füllen sich.
- Leitungswasser
- Aus Alpenquellen geleitet und wirklich ausgezeichnet — Wien ist zu Recht stolz darauf. Kostenlose öffentliche Trinkbrunnen überall im Zentrum.