- Währung
- Euro (€). Karten werden fast überall akzeptiert; Bacari-Theken bevorzugen für ein 1,50-€-Glas manchmal Bargeld.
- Notruf
- 112 für alles.
- Zugangsgebühr
- Venedig verlangt von Tagesbesuchern an Spitzentagen eine online im Voraus zu buchende Eintrittsgebühr, mit einem QR-Code, der am Bahnhof und den Haupteingängen geprüft werden kann. Übernachtungsgäste sind befreit, müssen sich aber trotzdem über ihre Unterkunft registrieren. Vor der Reise die offizielle Stadtseite für die diesjährigen Termine prüfen — die Regeln ändern sich jährlich.
- Unterwegs
- Der Vaporetto ist der Bus. Einzeltickets sind teuer (etwa 9,50 €), bei mehr als zwei Fahrten lohnt sich ein 24-/48-/72-Stunden-Pass. Bei jedem Einstieg entwerten. Zu Fuß ist innerhalb der Hauptinseln meist schneller als das Boot.
- Flughafen-Transfer
- Marco Polo hat keinen Bahnhof — die einzige Stadt hier, wo die Flughafenverbindung gar nicht per Zug läuft. Ein ACTV-Linienbus oder ATVO-Expressbus deckt die Festlandstrecke bis Piazzale Roma in 20–25 Minuten ab (etwa 10 €), und Piazzale Roma ist, wo Autos und Busse halten und der Vaporetto (Wasserbus) für den Rest der Strecke übernimmt. Der Alilaguna-Wasserbus fährt direkt vom Flughafensteg in die Kanäle — näher am Hotel, falls es nicht bei Piazzale Roma liegt, aber eine langsamere und teurere Ankunft, etwa eine Stunde und 15–18 €.
- Trinkgeld
- Nicht erwartet. Auf coperto (Tischgedeck pro Person) und bereits hinzugefügten servizio achten — beides muss auf der Karte stehen.
- Essenszeiten
- Mittagessen 12:00–14:30 Uhr, Abendessen ab 19:00 Uhr. Venedig isst und schließt früher als Rom; viele Küchen stoppen um 22:00 Uhr, und Bacari schließen oft 14:00–16:00 Uhr.
- Sonntage & Montage
- Die Falle, die Reisepläne ruiniert: Der Rialto-Markt ist sonntags geschlossen (die Fischhalle auch montags), mehrere der besten Bacari schließen sonntags komplett, und die Accademia schließt montags schon um 14:00 Uhr.
- Toiletten
- Öffentliche Toiletten kosten etwa 1,50 €, es gibt wenige davon. Die meisten Bacari haben gar keine. Museen mit Eintritt sind die verlässliche Option — nutzen, wenn man die Gelegenheit hat.
- Kleiderordnung
- Kirchen, einschließlich des Markusdoms, verlangen bedeckte Schultern und Knie, und das wird an der Tür durchgesetzt.
- Acqua alta
- Hochwasser hauptsächlich von Herbst bis Frühjahrsanfang. Die Stadt veröffentlicht Vorhersagen und stellt erhöhte Stege auf; die Sirenen ertönen einige Stunden im Voraus. Im November wasserdichte Schuhe mitbringen statt Plastiküberschuhe zum vierfachen Preis zu kaufen.
- Gepäck
- Es gibt keine Autos, und Brücken haben Stufen. Ein schwerer Rollkoffer über fünfzehn Brücken ist eine wirklich unangenehme Ankunft — leichter packen als anderswo.
- Leitungswasser
- Sicher und gut, auch aus den Straßenbrunnen. Eine Flasche mitnehmen.